Die Aktie als Unternehmensbeteiligung

15.01.2014 | Anlagen & Finanzen, In eigener Sache

Welches Bild haben Sie von Aktien?

Bei Grossbötzl, Schmitz & Partner sehen wir den Kauf von Aktien als Unternehmensbeteiligung. Wir wollen unsere Mandanten und uns dort als Miteigentümer einkaufen und so entsprechend dem Anteil am Gesamtunternehmen im Gegenzug einen Anteil vom erzielten Gewinn vereinnahmen. Dabei kommt dem wertorientierten Anlegen bei uns eine besondere Bedeutung zu. Wie Warren Buffet oder Benjamin Graham, sind auch wir darauf bedacht, uns an Unternehmen zu beteiligen, die attraktive Geschäfts- und Bilanzkennzahlen vorweisen können, dabei jederzeit handelbar bleiben und vor allem unter ihrem inneren Wert notieren. Um solche Aktien ausfindig zu machen, haben wir einen eigenen quantitativen Auswahlprozess entwickelt, der durch eine anschließende qualitative Prüfung der jeweiligen Unternehmen gestützt wird. Vor allem stabile Erträge und hohe, freie Cash-Flows sind dabei wichtige Auswahlkriterien. Als gutes Beispiel für diese systematische und erfolgreiche Auswahl von Aktien bei Grossbötzl, Schmitz & Partner, dient der OP Food Fonds. Dieser Aktienfonds wurde bereits 1995 von uns ins Leben gerufen und fokussiert sich ausschließlich auf die Beteiligung an Nahrungsmittelunternehmen und der simplen Grundidee, dass jedermann essen und trinken muss – auch in konjunkturellen Schwächephasen. Daraus resultiert, dass solche Unternehmen deutlich weniger konjunkturanfällig sind, als Firmen zyklischer Branchen.

Doch nicht nur die Konjunkturresistenz der Nahrungsmittelbranche war Grundlage der Fondsidee. Auch waren es Überlegungen des Zukunftsforschers John Naisbitt, der bereits 1982 den Begriff „ Megatrend“ ins Leben gerufen hat. Gemäß seiner Auffassung unterscheiden sich solche Megatrends über vier verschiedene Merkmale von kurzfristigen Mode- oder besser gesagt von Konsumtrends: Erstens sollte ein Megatrend mindestens über ein 30-jähriges Fortbestehen verfügen, bevor er seinen Höhepunkt erreicht. Zweitens hat ein Megatrend Einfluss auf alle Lebensbereiche. Drittens sollte er einen globalen Charakter haben und unabhängig von Kulturen oder Regionen beständig sein. Und viertens verträgt ein Megatrend auch kurzfristige Rückschläge ohne seine übergeordnete Dynamik zu verlieren. All dies trifft beispielsweise auf den demographischen Wandel uneingeschränkt zu und hat damit auch direkten Einfluss auf die Entwicklungen in der Nahrungsmittelbranche.

So schreitet der Anstieg der Weltbevölkerung konstant voran und nach aktuellen Schätzungen erhöht sich diese alle vierzehn Jahre um eine weitere Milliarde Menschen. Infolge dessen erhöht sich alle vierzehn Jahre auch die Zahl der Nachfrager von Nahrungsmitteln um eine Milliarde, da das Bedürfnis nach Essen und Trinken bei jedem Menschen am stärksten nach Befriedigung drängt. Jedes andere Konsumgut als Nahrungsmittel hat den Makel, dass es letztendlich entbehrlich ist.

Dieser Umstand wird noch lange Zeit für konstante und stabile Margen bei gleichzeitig hohem Umsatz in der Nahrungsmittelbranche sorgen. Somit kann der Anleger über eine Investition in den OP Food langfristig von der beständigen Entwicklung der dort tätigen Unternehmen profitieren. Der OP Food ist für uns ein strategisches Basisinvestment für ein klug diversifiziertes Aktiendepot.